Geschichte

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Als letzte der drei Hütten der "Alpinen Gesellschaft Preintaler" wurde die Gollinghütte 1904 errichtet. Seit dem Bau der Ennstal-Eisenbahn waren die Schladminger Tauern zum beliebten Ziel für Alpintouristen geworden, und schon ab 1912 wurde die ursprünglich nach dem "Pott'schen System" (Proviantentnahme mit anschließender Erlagscheinbezahlung) versorgte Hütte fix bewirtschaftet.

Während und nach dem Ersten Weltkrieg wurde - trotz wirtschaftlich schwerer Zeiten - das Wegenetz erneuert und der Klafferkessel markiert. Infolgedessen stieg auch die Zahl der Besucher dieser einmaligen Landschaft, und schon 1924 erfolgte der erste Zubau an die Gollinghütte, 1928 wurde die Wasserversorgung installiert.

Die einsetzende Wirtschaftskrise traf auch die "Preintaler" schwer, aus finanziellen Gründen verband man sich mit dem DAV und dem ÖAV, die nach dem Anschluss 1938 zum "Deutschen Alpenverein" zusammengeschlossen wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Hütte seit 1949 wieder von der AGP geführt, und 1959/60 weiter ausgebaut. 1965, zum achzigsten Jubiläum der "Preintaler" unterzog man die Gollinghütte einer Rund-um-Renovierung, der weitere Ausbaustufen folgten.

Seit 1972 wird die Hütte vom Ehepaar Reiter, den Besitzern des Schladminger Familienhotels "Das Bergkristall", geführt. Unter Hüttenwirt Roman Reiter wurde ständig an der Verbesserung von Angebot und Infrastruktur gearbeitet, und 2004 feierte man unter zahlreicher Beteiligung von Alpinfreunden den "Hunderter" der Gollinghütte.

"Chronik - 100 Jahre Gollinghütte" zum Download [PDF]